Schreibwerkstatt
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Die Idee für die Schreibwerkstatt entstand im Rahmen des Workshops Schreiben im Netzwerk bei der ersten SoVal-Netzwerkstatt 2001.
Schreiben im Netzwerk wurde in diesem Netzwerkstatt-Workshop gesehen:
- als (Selbst-)Reflexion der Einzelnen,
- als Mittel zur Reflexion des Netzwerks und seiner Entwicklung,
- als Beitrag zur Identitätsbildung (des Netzwerks),
- als Möglichkeit zur Erarbeitung eines gemeinsamen Grundverständnisses von Leiten und Lernen,
- als Prozess (und Abbildung des Prozesses),
- als Möglichkeit, die Arbeitsprojekte des Netzwerks zu bilanzieren.
Dabei sind unserer Meinung nach unterschiedliche Formen und Stile wünschenswert (auch Gedichte, Satire, Dialoge, Bilder, Szenen, Tagebucheintragungen, keine Orientierung an mainstream-Publikationen notwendig...)
In den daraufhin etablierten Schreibwerkstätten arbeiten seither NetzwerkerInnen meist an individuellen oder an kooperativen Schreibprojekten. Die Schreibwerkstatt bietet dafür Zeit und Raum (im wörtlichen Sinne). Über Anfangs- und Tagesabschlussrunden hinaus gibt es nur selbstorganisierte Strukturen des Arbeitens und der Kommunikation.
Schreibwerkstätten finden 2 bis 3 mal im Jahr statt. Sie dauern 3 4 Tage. Es kommt und geht wer Lust und Zeit hat, miteinander zu schreiben und zu leben.
Die Schreibwerkstätten finden meist (wenn möglich) im Kloster auf der Fraueninsel im Chiemsee statt.

